Leitideen

"Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass mich tun und ich verstehe"
(Konfuzius)

"Lehren heißt, 
ein Feuer entfachen, 
 und nicht, einen leeren Eimer füllen"
(Heraklit) 
      
 

"Man soll Denken lehren,
nicht Gedachtes."
(Gurlitt)

Die Wilhelm-Busch-Schule ist eine Gemeinschaftsgrundschule. Die Vielfalt unserer Kinder, gegeben durch individuelle Begabungen, durch den sozialen, kulturellen oder religiösen Hintergrund, sehen wir als Chance. Jedes Kind wollen wir in seiner Persönlichkeitsentfaltung beobachten, unterstützen und seine Freude am Lernen stärken.

Erziehung zur Selbstständigkeit und individuelle Förderung sind uns besonders wichtig.

Das Schulprogramm spiegelt die pädagogische Grundorientierung unseres Kollegiums wider und ist zugleich Ausdruck der gemeinsamen Ver- antwortung aller Lehrerinnen und Lehrer und der Eltern für „ihre Schule“.

Gesunde Schule
Unsere Schule weist im Schulprogramm den Schwerpunkt "Gesundheit und Sicherheit" aus.
Seit dem Schuljahr 2007/2008 bauen wir diesen Aspekt immer weiter aus.

Sicherheit:

  • Sicherheitskonzept

          - Sicherheitstage mit Feuerwehr, Polizei, DRK, Maltesern
            (alle 2 Jahre, letztes Projekt 2016/17)
          - ausführliches Notfallkonzept

  • Verkehrsaktionen

     - Raus aus dem Toten Winkel (alle 2 Jahre)
     - Geschwindigkeitsmessung vor der Schule (alle 2 Jahre)
     - Erkundung der Schulumgebung
     - Radfahrtraining
  • Themenabende für Eltern
       - Die Strategien der Täter
       - Wie schütze ich mein Kind vor sexuellen Übergriffen?
       - Erste Hilfe am Kind
       - Gefahren des Internets
       - Mobbing

Ernährung:


Bewegung:

  • Sport-Spiele-Fest
  • Eltern- AGs: Sport und Spiel
  • Tag des Mädchenfußballs
  • Bewegung im Unterricht
  • Reit -AG
  • Tanz-AG
  • Tennis AG (in Kooperation mit TC Bedburg)
  • Handball AG
  • OGS-Angebote: Ballspiele, Entspannung
       

Schreiben lernen an der WBS:


„Grundlage für erfolgreiches Schreibenlernen ist die
phonologische Bewusstheit, d.h. die Einsicht in die Lautstruktur
der Sprache sowie in die Laut-Buchstaben-Entsprechung der Alphabetschrift. Die Fähigkeit der Schüler, Wörter auf ihre lautlichen Bestandteile hin abzuhören, ist beim Schreiblernprozess ebenso bedeutend wie die Voraussetzung im Bereich der visuellen
Wahrnehmung und der Motorik.“

(Lehrplan S.26)

Die wissenschaftlichen "Stufenmodelle" (z.B. von Brüggelmann und Spitta) belegen, dass es besonders wichtig ist, dass die Kinder die Laut-Buchstaben-Beziehungen zunächst verinnerlichen, bevor sie Rechtschreibregeln erlernen können! Dies geschieht im 1. Schuljahr. Deshalb schreiben die Kinder in ihrem "Igelheft" nur lauttreue Wörter, das heißt, Wörter, in denen jeder Buchstaben zu hören ist (Oma, Sofa, Besen, Bluse). Das Buchstabenhören geschieht mit dem Anlautlineal.

Anm.: Die Igelhefte 1 und 2 wurden von unserer Kollegin Bettina Dahm entwickelt und werden mittlerweile mit großem Erfolg über einen Verlag an anderen Schulen vertrieben.


Mit dem Hörschreibsehpass erarbeiten die Kinder gleichzeitig in ihrem individuellen Tempo die Buchstaben. Dazu gehört, dass jeder Buchstabe einzeln gehört, unter anderen Buchstaben identifiziert und auch bewegungsrichtig geschrieben werden kann. Das Detektivheft ergänzt das Buchstabentraining.

Erst wenn die phonetische Phase abgeschlossen ist, werden erste Rechtschreibregeln erarbeitet. Dies geschieht ab dem 2. Schuljahr.

Rechtschreiben

Seit dem Schuljahr 2012/13 arbeiten wir verstärkt nach der FRESCH-Methode. Die Leistungen der Kinder und auch standardisierte Tests (Uni Bonn, VERA 2014) zeigen, dass sich die Rechtschreibleistungen unserer Kinder deutlich gebessert haben.
Schon ab dem ersten Schuljahr wird mit dieser Methode gearbeitet. Kinder, die besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens haben, werden in zusätzlichen Förderstunden noch intensiver betreut. Wir haben festgestellt, dass viele Kinder nach einem halben Jahr die Förderung verlassen und ihre Leistungen stabiler werden.
(s. auch LRS-Training)

Leseförderung

Im Vordergrund der Leseförderung steht der Aufbau und Erhalt der Lesemotivation und die gezielte Förderung durch ein individualisiertes Leseprogramm. Dabei hat das sinnentnehmende Lesen einen be- sonderen Stellenwert.

  Pfeiler der Leseförderung sind: 
  • individuelle Arbeit mit dem Lesepass
  • Lesehefte mit abgestuftem Schwierigkeitsgrad
  • Lesefördergruppen
  • vom Rotary-Club finanzierte Leseförderung für leseschwache SchülerInnen
  • feste Vorlesezeiten im Unterricht
  • regelmäßiger Besuch der Pfarrbücherei St. Lambertus
  • Arbeit mit „Antolin“ (Schullizenz)
  • Projektthema „Bücher“ mit Leseabend
  • gemeinsames Lesen von Lektüren
  • regelmäßiges Lesen mit „Lesemüttern“
  • Autorenlesungen, die vom Förderverein finanziert werden

Begabtenförderung

  • Knobel-Gruppen für besonders begabte Kinder
  • Teilnahme an landesweiten Wettbewerben (Mathematik-Wettbewerb NRW, Känguru-Wettbewerb)
  • „Knobelmaterial“ zur inneren Differenzierung in allen Klassen
  • regelmäßige Meldung von Kindern für die Herbst-Akademie
  • Begabtenförderung des HBZ Brühl (Mathematik/Deutsch)

Teamarbeit

Die Teamarbeit ist uns an der WBS besonders wichtig. Jeden Donnerstag trifft sich das Kollegium der WBS zur Dienstbesprechung. Hier werden Neuigkeiten ausgetauscht und Probleme angesprochen. An diesen Besprechungen nimmt auch regelmäßig die Leiterin der OGS teil.

Stufenteams

Die Lehrerinnen der Eingangsstufe sowie der Stufen drei und vier planen in Teamsitzungen den Unterricht für die kommende Woche.

 Es werden 
  • Projekte und Werkstätten vorbereitet und ausgearbeitet,
  • gemeinsame Wochenpläne erstellt
  • Arbeitsmaterial entwickelt,
  • Lernstandserhebungen und Tests abgesprochen,
  • Arbeitspläne zu übergreifenden Themen (Bücher, Wasser, Herbst) erstellt,
  • Elternabende gemeinsam geplant,
  • Elternbriefe abgestimmt und
  • sich über neue Konzepte ausgetauscht.

Auch ein Austausch zwischen den Teams im Sinne des Spiralcurriculums ist während des Präsenztages leicht möglich.

Jahrgangsübergreifende Schuleingangsphase

An der WBS lernen Erst- und Zweitklässler gemeinsam in Eingangsklassen. Die Kinder verbleiben in der Eingangsstufe je nach Lernentwicklung und Leistungsvermögen ein, zwei oder drei Jahre.

In der Eingangsstufe wird der Unterricht in Kern-, Fach- und Kursstunden untergliedert. Im Kern- und Fachunterricht lernen die Kinder gemeinsam, im Kursunterricht wird mit einer kleineren Gruppe gearbeitet.
 
Kernunterricht:
  • lerngruppenorientierte Wochenplanarbeit
  • Projektarbeit
  • Werkstattunterricht
  • Freiarbeit
  • individuelle, vertiefenden Übungen
  • Arbeit mit dem Hör-, Schreib- und Sehpass sowie dem Material der Rechtschreibwerkstatt von Sommer-Stumpenhorst
 Fachunterricht:
  • Musik
  • Kunst
  • Sport
  • Religion

Kursunterricht:

Im Kursunterricht werden die Kinder in Kleingruppen unterrichtet.
Es werden 

  • neue Lerninhalte eingeführt
  • Lernstandserhebungen gemacht und Tests geschrieben
  • neue Arbeitsmaterialien eingeführt, mit denen die Kinder im Kernunterricht selbstständig arbeiten können
Hierfür wird eine Eingangsklasse in Kurse unterteilt: 
  • Kurs 1: Schulanfänger und auch unterstützende Maßnahme für Schüler der „zweiten Klasse“
  • Kurs 2: „Zweitklässler“ und leistungsstärkere Schulanfänger.
  • Fördergruppen zu einem bestimmten Schwerpunkt.
Wichtig ist es uns bei der Einteilung, die Gruppen „offen“ zu halten, das heißt den Kindern ein Wechseln von Kurs 1 zu Kurs 2 (bzw. umgekehrt) entsprechend ihrem Leistungsvermögen und Lernzuwachs möglich zu machen.
 
 
Übergang Kindergarten-Grundschule
 
Wir stehen in sehr engen Kontakt zu allen Kindergärten in Bedburg. Regelmäßig tauschen wir uns über Ziele und Methoden aus.

Bevor die Kinder in die Schule kommen, nehmen sie vor den Sommerferien an zwei Schnupper-Unterrichtsstunden teil, die von den Lehrerinnen der Eingangsstufe gehalten werden. So lernen die Kinder den Schulalltag und ihre zukünftigen MitschülerInnen kennen.

Der 1. Schultag der Erstklässler beginnt mit der Einsegnung im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in der katholischen Pfarrkirche. Die anschließende feierliche Begrüßung wird von den Zweitklässlern gestaltet.

Computereinsatz

Jeder Klasse stehen ein bis zwei internetfähige Computer zur Verfügung.

Außerdem verfügt die Schule über zwei Räume mit jeweils 5 internetfähigen Computern. Hier können Internetrecherchen betrieben oder in Kleingruppen gelernt werden (Lernwerkstatt).

Wir arbeiten in unserer Schule mit der "Lernwerkstatt". Eine Einzellizenz mit zugehöriger CD für das Lernen zu Hause kann über unsere Schule bestellt werden. Ansprechpartnerin für Computerfragen sind Frau Robertz und Frau Versin.

Schulgottesdienst 

Die Schule nimmt zu vereinbarten Terminen an Schulgottesdiensten in der katholischen und evangelischen Kirche teil. Bei besonderen Anlässen finden folgende Gottesdienste statt:

 Ökumenische Einschulungsgottesdienste
  • Ökumenischer Abschlussgottesdienst für die vierten Schuljahre
  • Empfang des Aschenkreuzes im Rahmen eines Wortgottesdienstes
  • Wortgottesdienste mit gemeinsamen Singen oder Chorvorführungen vor Erntedank, Weihnachten und Ostern
  • Reformationsgottesdienst (ev.), Mariengottesdienst (kath.)
  • Eltern und Kinder anderer Konfessionen sind in unseren Gottesdiensten herzlich willkommen!

Verkehrserziehung

Die Verkehrserziehung hat in allen Jahrgängen einen besonderen Stellenwert. Zum Schulbeginn und in den ersten beiden Jahren lernen die Kinder sich auf dem Schulweg verkehrsgerecht und im Verkehrsraum Straße verantwortungsbewusst zu verhalten.

Diese Ziele werden in Zusammenarbeit der LehrerInnen mit der Polizei erreicht. Im Sachunterricht werden die Kinder auf das Training mit dem Polizisten vorbereitet. Bei einer Fußgängerrallye üben die Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr praktisch. 

Im dritten und vierten Schuljahr lernen die Kinder sich im Straßenverkehr situations- und verantwortungsbewusst zu verhalten und dabei Vorfahrtsregeln und Verkehrszeichen zu beachten.

Unser Radfahrtraining beginnt seit dem Schuljahr 2009/10 schon im dritten Schuljahr. Im 4. Schuljahr erhalten die Kinder nach absolviertem Fahhradtraining einen Fahrradpass. Seit 1999 wird diese kleine  "Prüfung" zusammen mit Eltern der vierten Schuljahre, der Polizei und dem Lehrerkollegium geplant und durchgeführt.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Kinder zu diesem Zeitpunkt noch keine sichereren Verkehrsteilnehmer sein können!

Kinder ohne bestandenes Fahrradtraining dürfen nicht mit dem Rad zur Schule kommen! Dieser Appell richtet sich besonders an die Kinder der Eingangsstufen.

Arbeitsgemeinschaften

Wir sind sehr stolz auf unsere von Eltern geleiteten Arbeitsgemeinschaften. Eltern unserer Schule bringen viele Ideen, Kreativität und vor allem ihre wertvolle Zeit für unser Schulleben ein.
Die AGs finden immer donnerstags in der 6. Stunde statt.
Im Schuljahr 2014/15 gab es z.B. folgende AGs:  

  • Kalte Küche
  • Chinesisch für Kinder
  • Handball
  • Kerzen-AG

Neben diesen kostenfreien Eltern-Angeboten gibt es an der WBS auch eine Tanz-AG (geleitet von der Tanzpädagogin Diana Holten) und eine Reit-AG (leider momentan nicht möglich).

Seit dem Schuljahr 2014/15 besteht eine Kooperation mit dem benachbarten Tennisverein Rot-Weiss. Wir sind sehr gespannt auf die ersten Schnuppertrainings.

 
Elternsprechtage

Im Herbst und im Frühjahr werden in einer festgelegten Woche für alle Klassen Elternsprechzeiten angeboten. Auf diese Weise können frühzeitig vor den Zeugnissen Fragen geklärt und Fehlentwicklungen vorgebeugt werden.

Zusätzliche Sprechzeiten werden bei Bedarf kurzfristig angeboten.
 
Hosptitationen
 
Eltern und Kinder, die sich unsere Schule Schule ansehen möchten, sind zu Hospitationen - nach vorheriger Absprache - herzlich willkommen. Dieses Angebot richtet sich an in erster Linie an Schulneulinge.

 

Wilhelm Busch Gemeinschaftsgrundschule

Kölner Str. 35
50181 Bedburg
Tel.: 022 72 36 81
Fax: 022 72 90 15 23
E-Mail: wbs-bedburg@t-online.de