Kinderschutzkonzept
Liebe Eltern der WBS,
Gewalt und Missbrauch sind nicht an einen bestimmten Ort oder soziale Milieus gebunden. Betroffene Kinder und Jugendliche gibt es in allen Altersgruppen, ein großer Teil von Ihnen sind Schulkinder. Schule als zentraler Ort im Leben von Kindern und Jugendlichen kommt daher eine besondere Verantwortung in Hinblick auf Prävention und Intervention zu.
Im Sinne unseres schulischen Bildungs-, Erziehungs- und Schutzauftrages verstehen wir Wohl und Schutz der uns anvertrauten Kinder als grundlegende Aufträge und geben diesen oberste Priorität.
Unsere Schule soll einen sicheren Ort darstellen, an dem Kinder bestmöglich vor jeglicher Form von Gewalt geschützt werden; im Sinne eines Kompetenzortes finden Kinder hier Ansprechpartnerinnen, Ansprechpartner und Hilfe, wenn Sie im privaten oder schulischen Kontext Gewalt erleben, um diese zu beenden und bei der Verarbeitung eine Begleitung zu finden. Jede Form von Gewalt und/oder Ausgrenzung gegenüber allen am Schulleben Beteiligten lehnen wir ab.
Unser Handeln richten wir dabei an unserem Schutzkonzept gegen Gewalt in jeder Form (seelisch, körperlich, sexuell) aus. Entsprechend unseres Leitbildes nehmen wir den Schutz der uns anvertrauten Kinder ernst, vertreten eine klare Haltung zu diesem Thema und handeln in jedem Verdachtsmoment.
Zu jedem Zeitpunkt des Schulbesuchs – am Schulmorgen und -nachmittag – haben wir unseren Schutzauftrag im Blick und schaffen durch Prävention und ggf. Intervention einen Rahmen, um unsere Schülerinnen und Schüler vor (sexuellem) Missbrauch, körperlicher, seelischer und gesundheitlicher Vernachlässigung und Misshandlung, sowie jeglicher Form von grenzverletzendem Verhalten zu schützen. Mitarbeitende einer Schule stellen häufig Vertrauenspersonen und Erstansprechpartnerinnen und -ansprechpartner für Kinder und Jugendliche dar, die Gewalt erleben, um über traumatisierende Erfahrungen zu sprechen.
Mit unserem Schutzkonzept verfolgen wir folgende Ziele:
- Schutzraum für Kinder schaffen
- Handlungsspielräume möglicher Täter einschränken
- Transparenz in Hinblick auf Abläufe und Strukturen
- Handlungssicherheit
Informationen der Stadt Bedburg: Kampagne - Werden zum HeldIn für das eine Kind!
FREIO e.V. (telefonisch unter 02271-838398)
